Mag. Daniela Gaderbauer

Die GESTALTTHEORETISCHE PSYCHOTHERAPIE ist eine humanistische Therapieform, die den Menschen als ganzheitliches Individuum sieht. Darunter versteht man unter anderem, dass jeder Mensch über eigene Ressourcen verfügt, um sich selbst weiterzuentwickeln und sein Leben selbst aktiv bestimmen zu können.

Jedoch herausfordernde Lebensereignisse oder Krankheiten dazu führen, dass ein Mensch im Moment keinen Zugang zu seinen inneren Stärken und lösungsorientierten Sichtweisen hat.

Wer seine Selbstverantwortlichkeit, Selbstwirksamkeit und Freiheit wieder finden möchte, ist bei mir in der GESTALTTHEORETISCHEN PSYCHOTHERAPIE genau richtig. In einer vertrauensvollen und sicheren Atmosphäre arbeite ich mit meinen Klienten an seinen Themen und befolge dabei folgende Kernpunkte der GESTALTTHEORETISCHEN PSYCHOTHERAPIE:

  • das wertschätzende Gespräch
  • das Hier und Jetzt Prinzip
  • das Erlebnis- und körperorientierte Arbeiten
  • die Erkundung der erlebten Wirklichkeit
  • die Förderung der Bewusstheit und Verantwortung
  • die Aktivierung der Selbstheilungskräfte
  • die Integration von neuen Erkenntnissen
  • die Traumbearbeitung
  • die Nutzung von Aufstellungen
  • das kreative Gestalten wie Malen, Modellieren, Rollenspiel und Sichtbarmachung von innen Dialogen (Arbeit mit dem leeren Stuhl)

Die TENDENZ ZUR GUTEN GESTALT hat jeder von uns. Das bedeutet, jeder von uns hat die Tendenz in sich, sein Leben selbst zu organisieren und zu regulieren. So können Handlungen, Aussagen und auch die Gedanken zur Gestaltung des Lebens beitragen. Kurz gesagt geht es darum, das Leben (wieder) positiv zu gestalten. Doch können Ereignisse, Schicksalsschläge, Krankheiten und andere Veränderungen im Leben diese TENDENZ ZUR GUTEN GESTALT scheinbar unerreichbar werden lassen. Die Therapie kann an diesem Punkt helfen, dass der Klient wieder zu seiner schon da gewesenen Selbstverantwortlichkeit und Selbstwirksamkeit zurückfindet.

Ich habe mich vor vielen Jahren für die Ausbildung der GESTALTTHEORETISCHEN PSYCHOTHERAPIE aus mehrerlei Gründen entschieden. Mir gefiel der Ansatz sehr gut, dass ich als Therapeutin bereits durch meine WERTSCHÄTZENDE HALTUNG meine Klienten dabei unterstützen kann, deren SELBSTHEILUNGSKRÄFTE so weit zu aktivieren, dass sie selbstwirksam neue Lösungswege ausprobieren und an deren LebenssituationenVeränderungen vornehmen können. Als Therapeutin sehe ich es als einer meiner wichtigsten Aufgaben diese SELBSTVERANTWORTILCHKEIT in den Vordergrund zu bringen, sodass sich der Klient im HIER UND JETZT neu ausprobieren kann.

In der GESTALTTHEORETISCHEN PSYCHOTHERAPIE konzentriere ich mich vor allem darauf, wie der Klient sein Leben, die Mitmenschen und die Welt um sich herum wahrnimmt. Ich hinterfrage mit meinem Klienten gemeinsam seine aktuellen Sichtweisen zu Themen wie Partnerschaft, Freundschaft, Beziehungen, Familie, Beruf und Arbeit.

Es bedarf einer GANZHEITLICHEN SICHTWEISE, um die eigene Lebenssituation besser verstehen zu können. Dabei spielen auch vergangene Erlebnisse und zukünftige Wünsche eine wichtige Rolle. Der seelische Zustand wird stark beeinflusst von gegenwärtigen Sichtweisen, Wünschen, Befürchtungen, Hoffnungen und von der Sicht auf die Zukunft.

Im therapeutischen Prozess verändern sich durch das GESPRÄCH und das BEWUSSTE ERLEBEN auch die Sichtweisen des Klienten. Beides führt in weiterer Folge zu Veränderungen in der äußeren Lebenswelt – wie  Partnerschaft, Familie und Beruf – des Klienten. Für mich als Therapeutin ist es immer wieder schön zu beobachten, wie meine Klienten den Kontakt zu ihren engsten Mitmenschen wieder aufnehmen, um Probleme anzusprechen und gemeinsam zu lösen.

In der GESTALTTHEORETISCHEN PSYCHOTHERAPIE werden sowohl alte als auch neue Erlebnisse gefühlsmäßig für den Klienten erfahrbar und integrierbar gemacht. Als Therapeutin stelle ich sprichwörtlich immer wieder eine Verbindung zwischen Kopf und Bauch bei meinen Klienten her. Im Laufe der Therapie lernt sich der Klient selbst aus einer neuen Perspektive kennen, wird verständnisvoller und empathischer sich selbst gegenüber. Eines meiner wichtigsten Therapieziele ist die Selbstannahme und Selbstliebe meiner Klienten.

Mit Blick in die Vergangenheit und Blick in die Zukunft können wir unser Leben hier in der Gegenwart gestalten und es auch beeinflussen. In der Therapie arbeite ich mit diesem HIER UND JETZT PRINZIP.

Ich sehe den Menschen als soziales Wesen mit dem Bedürfnis nach Gemeinschaft und Zugehörigkeit. In der Therapie arbeiten wir an der Beziehung – an der Beziehung zu sich selbst und zu anderen Menschen.

Besonders gefällt mir, dass in der GESTALTTHEORETISCHEN PSYCHOTHERAPIE davon ausgegangen wird, dass in jedem Menschen diese Stärke zur Selbstheilung angelegt ist. Und als Therapeutin sehe ich als eine meiner Hauptaufgaben darin, meine Klienten dabei zu unterstützen, dass sie zu ihrer TENDENZ ZUR GUTEN GESTALT zurückfinden, da sie selbst am besten wissen, wie sie leben und wachsen wollen.

Kontaktieren Sie mich gerne für ein Erstgespräch.